Wellnesstrend Thai Massage

Wellnesstrend Thai-Massage: Warum ist diese Massage so beliebt?

Heute liegt ein gesunder Lebensstil im Trend. Dazu gehören gesunde Ernährung, Fitness-Workouts und Wellness-Programme, aber der Boom, den Wellnesstrend Thai-Massage heute antreibt, ist schwer in Worte zu fassen.

Immer mehr Thailänder eröffnen Massagestudios in Deutschland. Aber was ist Thai-Massage? Warum ist diese Art der Massage bei den Menschen so beliebt?

Was ist in der Thai-Massage enthalten?

Bei der traditionellen Thai-Massage geht es nicht nur um passive Yoga-Techniken im Wechsel mit Dehnungen. Es ist auch Akupressur. Bei der Thai-Massage werden die Akupressurpunkte des Körpers mit langsamem rhythmischem Druck behandelt. Dehnbewegungen dienen der Mobilisierung von Muskeln und Gelenken. Auf diese Weise gelingt es dem Masseur, sowohl den Körper als auch den Geist des Kunden vollständig zu entspannen.

Klemmen, Verlagerung der Wirbel, Salzablagerungen führen zu Kopfschmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. Die Gründe für diese Zustände sind sitzende Arbeit, längere Nutzung eines Computers mit gesenktem Kopf, Störungen des Ausscheidungssystems und/oder schlechte Körperhaltung. Die Thai-Massage entspannt Krämpfe, reduziert Salzablagerungen, verbessert die Durchblutung des Gehirns. Kopfschmerzen und Schwindel verschwinden, der Nachtschlaf verbessert sich.

Die Kopfmassage ist ein entspannendes Verfahren, das in der Thai-Massage verwendet wird. Mit speziellen Techniken streicht und knetet der Masseur die Haut. Eine erhöhte Durchblutung der Kopfhaut stimuliert das Haarwachstum, lindert chronische Müdigkeit und Verspannungen.

In der orientalischen Medizin wird den Füßen eine besondere Behandlung zuteil. Asiatische Heiler glauben, dass menschlichen Organen an den Füßen etwa 70 aktive Punkte zugeordnet sind. 5 Energiekanäle verlaufen durch die Füße und steigen entlang der Beine bis zum Bauch auf. Daher gehört die Fußmassage auch zur Thai-Massage. Fußreflexzonenmassage kann auch als separates Verfahren durchgeführt werden. Die Fußreflexzonenmassage darf in Deutschland aber nur von einem Heilpraktiker ausgeübt werden.

Der Ursprung der Thai-Massage

Die traditionelle Thai-Massage "Nuad" ist eine über 2500 Jahre alte Heilkunst. Die 10 Energielinien, die nach ayurvedischer Lehre als energetisches Netz durch den Körper laufen, werden durch sanfte Dehnung und rhythmischen Druck beeinflusst.

Hier lohnt es sich auf die älteste Gesundheitslehre - Ayurveda - zu verweisen - dort hat die Thai-Massage ihren Ursprung. Dann wurde diese Technik von Mönchen, die von Indien nach Myanmar zogen, nach Südostasien übertragen.

Die Thai-Massage-Lehre basiert auf chinesischer und ayurvedischer Medizin, Yoga, buddhistischen spirituellen Praktiken und traditionellen Heilpraktiken des alten Siam.

Was zeichnet die Thai-Massage aus?

Die traditionelle Thai-Massage wird in der Regel in leichter lockerer Kleidung auf einer speziellen Massagematte durchgeführt und kann 2-2,5 Stunden dauern. In europäischen Ländern wird sie jedoch oft als 60- oder 90-minütiges Verfahren angeboten.

Während der Massage arbeitet der Masseur mit den Händen, Daumen, Ellbogen, Knien und Füßen. So werden die einzelnen Meridianlinien des Körpers bearbeitet, Akupressurpunkte gedrückt und stimuliert. Bestimmte Körperteile, Muskeln und Gelenke werden gedehnt.

Auf Wunsch des Klienten können zusätzliche Dienstleistungen in das Verfahren einbezogen werden: Hot Stone Massage, Kräuterstempelmassage, Fußreflexzonenmassage.

Was bewirkt die Thai-Massage?

Da der menschliche Körper von Energielinien durchzogen ist, besteht eines der Ziele der Thai-Massage darin, mit ihnen zu arbeiten. Sind diese Linien aus dem Gleichgewicht geraten, entstehen Blockaden und es können körperliche Beschwerden wie Muskelverspannungen, Unwohlsein, Schlaflosigkeit oder sogar Schmerzen auftreten.

Nach asiatischer Lehre kann Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien folgende körperliche Beschwerden lindern:

  • Übelkeit und Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Probleme
  • Geräusche in den Ohren
  • Gelenkschmerzen
  • Schwindel
  • Nervosität und Überlastung
  • Rücken- und Kreuzschmerzen
  • Schlafstörungen

Die Thai-Massage entspannt nicht nur die Muskulatur, sie regt die Durchblutung an, kann körperliche Beschwerden lindern, das Nervensystem positiv beeinflussen und das allgemeine Wohlbefinden verbessern.

Thai-Massage ist auch mit Öl möglich

Die klassische Thai-Massage wird ohne Öl durchgeführt. Es gibt aber auch eine Art der Thai-Massage mit Massageöl, die ebenfalls sehr beliebt ist.

Die entspannende Ölmassage beinhaltet einige traditionelle Thai-Massagetechniken. Es gibt keine Yoga-Elemente darin. Dabei werden Finger und Handflächen aktiv zum Drücken verwendet. Auch hier erfolgt die Massage entlang der Energielinien, wie bei der traditionellen Thai-Massage. Zahlreiche Wiederholungen von sanften Gleitbewegungen bringen innere Ruhe, lindern Reizbarkeit sowie Unruhezustände, bringen Geist und Körper ins Gleichgewicht.

Typischerweise verwendet der Masseur Kokosöl für die Thai-Ölmassage. Es riecht gut, schmilzt am Körper, zieht gut ein, spendet der Haut Feuchtigkeit, verleiht ihr Elastizität. Der Überschuss am Ende der Sitzung wird mit einem Handtuch entfernt.

Das Hauptmerkmal aller Arten der Thai-Massage ist die körperliche und geistige Entspannung sowie die Aktivierung des inneren Energieflusses. So bleiben Aktivität, Leistungsfähigkeit und Gesundheit durch den Besuch von 6-10 Sitzungen der Thai-Massage für lange Zeit erhalten. Deshalb erlebt diese Art der Massage in Europa derzeit einen so großen Boom.

Thai-Massage in Deiner Nähe

Du weißt noch nicht welches Thai-Massage Studio für Dich das richtige ist? Dann schaue in unserem Thai-Massage Verzeichnis nach und finde das passende Studio.