Thai Massage

Wie lange zur Thai Massage und bei welchen Beschwerden?

Übermäßige Müdigkeit und Stress hinterlassen Spuren bei einem Menschen und lassen ihn nach einem anstrengenden Tag nicht entspannen. Die Folgen sind übermäßige Anspannung, unruhiger Schlaf oder Schlaflosigkeit, Gedächtnisstörungen und Konzentrationsschwäche.

In diesem Fall empfiehlt es sich, Körper und Geist neue Energie zu geben und bestehende Energieblockaden zu lösen. Die traditionelle Thai-Massage hilft, Verspannungen zu beseitigen und die Energie wieder durch den Körper fließen zu lassen.

Die Thai-Massage ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Thai-Medizin und hat sich in Europa sowohl für Wellness-Behandlungen als auch für alternative Therapien etabliert.

Doch wie lange dauert eine Thai-Massage-Sitzung und gibt es Indikationen und Kontraindikationen für dieses Verfahren?

Warum Thai-Massage?

Techniken der Thai-Massage überschneiden sich mit Yoga und anderen fernöstlichen Lehren. Die Aufteilung des Körpers in Energiekanäle und das Lehren des Energieflusses finden sich auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin und der Shiatsu-Massage.

Wie lange dauert eine Thai-Massage?

Die Thai-Massage, auch bekannt als Nuad Thai oder Thai Yoga, dauert in der Regel mehr als 2 Stunden und versetzt den Patienten in einen Zustand tiefer Entspannung. Der Masseur entspannt die Gliedmaßen und Muskeln des Patienten durch abwechselnde Dehn- und Drucktechniken.

Die Wirkung der traditionellen Thai-Massage

Durch Druck- und Dehnungstechniken überträgt der Masseur Energie und Kraft auf den Körper des Massierten. Durch die Dehnung fast aller Körperteile entsteht eine reflektierende Wirkung, die sich positiv auf die Organe und den ganzen Körper auswirkt.

Eine gezielte Druckpunktmassage (Akupunktur) soll Blockaden im Energiefeld des Patienten beseitigen, die sonst zu schweren Erkrankungen führen können. Wenn es einem Masseur gelingt, den Energiefluss im Körper wiederherzustellen, können nach der fernöstlichen Lehre viele Krankheiten und sogar manche Verletzungen vorgebeugt werden.

Bei einer Thai-Massage taucht der Patient in einen Zustand tiefer Entspannung ein. Das Verfahren fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige und seelische Wiederherstellung. Die Thai-Massage ist eine hervorragende Methode für selbstheilende Energieübertragungsprozesse. Sie ist sehr effektiv, da Medikamente die körpereigene Kraft nicht ersetzen.

Wann sollte man keine Thai-Massage durchführen?

Da die Thai-Massage hauptsächlich präventiv eingesetzt wird, ist sie bei akuten Erkrankungen nicht geeignet. In einigen Fällen kann die Anwendung von Massagen die Krankheit sogar verschlimmern. Bei folgenden Krankheiten oder Zuständen ist die Thai-Massage kontraindiziert:

  • Muskel- und Knochenverletzungen
  • Hautkrankheiten und offene Wunden
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Entzündungsprozesse im Körper und Fieber

Bei anderen Beschwerden kann die Massage jedoch beruhigend wirken. Zum Beispiel bei Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Migräne, Verspannungen und sogar Asthma.

Kann Thai-Massage während der Schwangerschaft durchgeführt werden?

Während der Schwangerschaft kann keine Thai-Massage durchgeführt werden. Dies liegt vor allem daran, dass diese Art der Massage den gesamten Körper einbezieht. Dazu gehören auch einige Reflexzonen, die während der Schwangerschaft nicht massiert werden sollten. Auch verschiedene passive Yoga-Positionen sind für Schwangere manchmal unpraktisch und unbequem.

Alternativ können Schwangere das klassische Massageverfahren wählen. Ein ausgebildeter Masseur in einer Gesundheitseinrichtung kennt die Stellen, die man während der Schwangerschaft vermeiden sollte.

Wie läuft eine Thai-Massage-Sitzung ab?

Thai-Massage beginnt immer mit einem vorbereitenden Gespräch. Der Masseur muss die Gesundheit des Patienten gut verstehen, damit er die Massage- und Dehntechniken an ihn anpassen kann.

Der Patient kann dann auf der Massageliege oder der Massagematte Platz nehmen. Im Gegensatz zu anderen Massagearten bleibt er bekleidet und nimmt – je nach Ziel – unterschiedliche Körperpositionen ein. Die Massage erfolgt abwechselnd in Rückenlage, Seitenlage und auch im Sitzen.

Die Thai-Massage beginnt mit den Füßen und endet mit einer Gesichtsmassage. Viele Masseure bieten ihren Kunden individuelle Zusatzleistungen wie Behandlung mit Kräuterbeuteln oder Aromaöltherapie.

Unterschiede zur klassischen Massage

Im Vergleich zum klassischen schwedischen Massagesystem ist die Thai-Massage komplexer. Das Verfahren dauert länger und umfasst mehrere Einwirkungsmethoden auf den menschlichen Körper. Die Thai-Massage wird hauptsächlich zu vorbeugenden Zwecken eingesetzt. Beschwerden müssen behandelt werden, bevor sie entstehen – das ist eine gängige Vorstellung in der fernöstlichen Medizin.

Thai-Massagetechniken unterscheiden sich auch von klassischen Massagetechniken. Anstatt die Körperoberfläche zu streicheln und zu kneten, werden Dehnungs- und Drucktechniken verwendet.

Während der Sitzung bleibt die massierte Person bekleidet, Massageöle werden bei der klassischen Thai-Massage nicht verwendet. Der Thai-Masseur verwendet nicht nur die Hände zur Massage, auch Ellbogen, Knie und Füße wirken stark, aber wohltuend auf den Patienten.

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